Wärmebrückenberechnung

Bei der Berechnung der Energiebilanz eines Gebäudes z.B. für einen EnEV-Nachweis müssen Wärmebrücken berücksichtigt werden. Geringerer Wärmebrückenzuschlag verringert den rechnerischen Energiebedarf des zu errichtenden bzw. zu sanierenden Gebäudes. Für die Berechnung gilt Folgendes:

  • Wenn kein Nachweis der Wärmebrücken erfolgt, wird ein pauschaler Wärmebrückenzuschlag von 0,1 W/(m²K) festgelegt.
  • Wird ein Gleichwertigkeitsnachweis nach DIN 4108, Beiblatt 2 geführt, kann der Wärmebrückenzuschlag auf 0,05 W/(m²K) reduziert werden.
  • Bei einer detaillierten Wärmebrückenberechnung  kann ein deutlich geringerer Wärmebrückenzuschlag als 0,05 W/(m²K) erreicht werden

 

Bei sorgfältiger Planung und Umsetzung eines KfW Effizienzhauses 70 oder 55 werden  die Wärmebrücken  konsequent vermieden bzw. minimiert. Ein detaillierter Wärmebrückennachweis hilft, die hohe thermische Qualität des neuen bzw. zu sanierenden Gebäudes rechnerisch nachzuweisen.