Fenstertausch in einem Einfamilienhaus Mai 2015

Das Haus wurde im Jahr 1969 in Massivbauweise mit Aluminiumfenstern mit 2-fach-Verglasung gebaut. Die alterstypische Bausubstanz wurde in einen guten Zustand vorgefunden, lediglich Fenster waren nicht mehr dichtschließend. Die neuen Eigentümer verzichteten bewusst auf die Dämmung der Wände und erwogen bei dem Fenstertausch zwischen Fenstern mit 2-fach- und 3-fach-Wärmeschutzverglasung. Außerdem wurden verschiedene Fördermöglichkeiten für die geplante Baumaßnahme gesucht. Die Energieberatung zeigte, dass der Einsatz der 3-fach-Wärmeschutzverglasung bei der bestehenden Wand ohne Dämmung zu Schimmelbildung und Feuchteschäden an dem Mauerwerk führen würde, davon wurde dringend abgeraten. Empfohlen wurden die Fenster mit 2-fach-Wärmeschutzverglasung mit einem U-Wert zwischen 1,3 (K·m²)/W und 1,5 (K·m²)/W. Außerdem wurde bei der Begehung vor Ort die Deckenplatte, die als Balkonplatte ohne thermische Trennung über die gesamte Gebäudebreite ausgebildet war, als Wärmebrücke identifiziert. Da eine nachträgliche thermische Trennung mit hohen Aufwand und Kosten verbunden wäre, wurde entschieden die Balkonpatte mit begehbarer Dämmung zu verpacken.