BAFA-Vor-Ort-Energieberatung

Bei der Vor-Ort-Energieberatung wird ihr Wohnhaus vor Ort angeschaut und alle relevanten bautechnischen und anlagentechnischen Daten aufgenommen.  Die staatlich geförderte Energieberatung soll Eigentümern einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz ihres Gebäudes verbessern können.

Der Beratende kann wählen zwischen der Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für

  • eine Sanierung des Wohngebäudes (zeitlich zusammenhängend) zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung) oder
  • eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan)

Als Ergebnis der Beratung wird für Sie ein energetisches Sanierungskonzept erstellt. Es umfasst

  • den baulichen Wärmeschutz (Dämmung),
  • die Anlagentechnik (Heizung, Warmwassererzeugung) sowie
  • die Nutzung erneuerbarer Energien (z. B. Solarthermie, Biomasse).

Die Ergebnisse der Beratung werden in einem Beratungsbericht zusammengefasst. Seinen Inhalt erläutere ich Ihnen in einem Beratungsgespräch. Für den Vor-Ort-Termin sollten Sie, sofern vorhanden, folgende Dokumente bereithalten:

  • Baupläne (Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Lageplan)
  • Baubeschreibung (Aufbau des Daches, der Außenwände, Fenster)
  • Daten zur Heizungsanlage (Typ, Baujahr)
  • letztes Schornsteinfegerprotokoll
  • letzten 3 Energiekostenabrechnungen
  • Angaben über bereits durchgeführte Sanierungen (Dämmung der Außenwände, Austausch der Fenster etc.)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt dem Berater Zuschuss in Höhe von 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, maximal 1.300 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.700 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten. Der Beratene trägt dabei den Eigenanteil der Beratungskosten von 325 bzw. 425 Euro.